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Die Kröten wandern wieder

21.03.2011 Vier Pfoten
Für viele Kröten bedeutet die Wanderung zu ihren Laichplätzen den sicheren Tod.
Mit Beginn des Frühjahrs und steigenden Temperaturen hat auch wieder die Saison der Krötenwanderung begonnen. Zu Tausenden verlassen jetzt Kröten, Frösche und andere Amphibien ihre Winterquartiere, um in nahegelegenen Seen und Tümpeln ihren Laich abzulegen.
Die Wege der Tiere führen jedoch oft über viel befahrene Straßen – für viele von ihnen bedeutet dies der sichere Tod.
Freunde dieser Wandergesellen versuchen stets, diesem Schicksal entgegen zu wirken. Sie bauen sogenannte Krötenzäune, die für die Tiere unüberwindbar sind oder sorgen eigenhändig für die sichere Überquerung der gefährlichen Straßen.
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Skandalös! Subventionen für den Stierkampf

06.09.2010 SOS Galgos
Skandalös! 600 Millionen Euro an Subventionen für den Stierkampf in Spanien
Die Deutschen Steuerzahler sind also mit 150 Millionen dabei
Ist das der Sinn von Europa? 3 Millionen Deutsche Kinder leben dafür unter der Armutsgrenze
Am 25. Juni stellt andaluz.tv bei diversen Europaabgeordneten und beim EU- Parlament eine Anfrage und möchte wissen, wie viel EU- Subventionen der Stierkampf in Spanien ungefähr erhält.
Wir sind nicht davon ausgegangen, dass trotz des Informationsfreiheitsgesetzes, der Anspruch der vierten Gewalt auf Auskunft, uns überhaupt jemand antworten würde. Dem war auch so, weder ein Jan Albrecht, eine Gesine Meissner, eine Frau Weiler, noch das Parlamentsbüro in Berlin und Madrid haben unsere Anfrage beantwortet.
Doch dann ein Wunder in der bröckelnden Demokratie und doch noch eine Antwort von der Europaabgeordneten der Grünen, Franziska Keller.
Frau Keller schreibt andaluz.tv und wir zitieren wörtlich:
„Nach informellen Schätzungen gehen circa 600 Mio. Euro pro Jahr an Subventionen in den Stierkampf. Es ist aber sehr schwierig, eine genaue Zahl zu liefern, da viele Kommunen die Verwendung der Subventionen nicht offen legen.“
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Katalonien verbietet Stierkampf

29.07.2010 TASSO
In der spanischen Region Katalonien wird es ab dem Jahr 2012 keine Stierkämpfe mehr geben.
Das beschloss das dortige Parlament kürzlich mit 68 zu 55 Stimmen und neun Enthaltungen. Damit ist Katalonien die erste Region auf dem spanischen Festland, die Stierkämpfe abschafft. Als wirtschaftstärkstes Gebiet des Landes könnte die Entscheidung Signalcharakter für ganz Spanien haben. Auf den Kanarischen Inseln ist der Stierkampf bereits seit 1991 verboten.
Der Entscheidung ging ein Volksbegehren voraus, bei dem 180.000 Unterschriften für die Abschaffung des Stierkampfes gesammelt wurden. "Ein großartiger Schritt für den Tierschutz", kommentiert Andrea Thümmel, Pressesprecherin bei TASSO die Entscheidung.




VIER PFOTEN warnt:

Welpen als Weihnachtsgeschenke kurbeln illegalen Handel an
Auf den Wunschzetteln vieler Kinder steht ein eigener Hund oft an oberster Stelle. Doch die Anschaffung eines Hundes muss gründlich überlegt und geplant sein – besondere Vorsicht ist auch bei der Anschaffung geboten: Welpen, die billig im Internet oder über Zeitungsinserate offeriert werden, stammen meistens aus osteuropäischen Massenzuchtanlagen.
Seit der EU-Erweiterung ist der illegale Handel mit Hundewelpen besorgniserregend gestiegen. Viele der Tiere stammen aus tierquälerischen Massenzuchtanlagen in Osteuropa und gelangen durch Zwischenhändler nach Deutschland. Diese Welpen haben Schlimmes erlebt: Sie sind krank, unterernährt und geschwächt vom langen Transport. Zu früh von ihrer Mutter getrennt und nicht ausreichend gegen Tierseuchen geimpft, überleben sie häufig nicht. [mehr...]




Kein Geld für Nahrung und Tierarzt?

Mit tierischen Mitbewohnern durch die Finanzkrise

Deutschlands Tierheime sind überfüllt. Seit Januar wurden etwa 20 Prozent mehr Hunde und Katzen abgegeben, als in den vergangenen Jahren. Die häufigste Begründung: finanzielle Probleme. PETA berät Tierfreunde, denen das Geld für Nahrung und Tierarzt fehlt. Um die Überfüllung der Tierheime in Krisenzeiten zu vermeiden, fordert PETA eine generelle Kastrationspflicht für Hunde und Katzen, sowie einen Zuchtstopp.

Wenn man sich in einer finanziellen Notsituation befindet, sollte man zu erst überlegen, wo gespart werden könnte. Dinge wie das Handy, Zigaretten etc. müssen dann genauso entfallen, wie größere Anschaffungen oder ein Urlaub. Schließlich gehört der Vierbeiner zur Familie und darf nicht einfach entsorgt werden!

Viele Tierärzte sind bereit, Ratenzahlungen zu akzeptieren, wenn der Vierbeiner eine Behandlung benötigt, aber das Geld fehlt. Die Rechnung kann dann nach und nach abgestottert werden.

Oftmals sind Freunde oder Angehörige in der Lage, kurzfristig finanziell auszuhelfen. Man muss bedenken, dass ein Tier, wenn es im Tierheim abgegeben oder gar ausgesetzt wird, nicht verstehen kann, was mit ihm geschieht. Es hat nichts falsch gemacht und wird doch weggeschickt – das führt zu Verwirrung und Trauer.

Sollten Sie absolut keine Möglichkeit mehr sehen, Ihren vierbeinigen Freund zu versorgen, bitten Sie Anlaufstellen wie die Tiertafel um Hilfe. Dort erhalten Sie Futter, sollte am Monatsende wirklich kein Cent mehr übrig bleiben.

Um die Tierheime in Zukunft vor einer weiteren „Flut“ an Tieren zu bewahren, kaufen Sie bitte niemals ein Tier im Zoohandel!

Weitere Informationen hierzu finden Sie hier.




Tiertafel Deutschland e.V.

Erfolgreiches Konzept für Hilfsbedürftige in ganz Deutschland

Obwohl erst vor 3 Jahren ins Leben gerufen, suchen immer mehr Tierhalter mit ihren Vierbeinern regelmäßig eine der 20 Ausgabestellen der Tiertafel Deutschland e.V. auf. Monatlich kommen über 7.000 Tierhalter vorbei, in erster Linie um die Futterration für die Woche abzuholen. Der Nachweis über die Bedürftigkeit erfolgt über entsprechend vorzulegende Bescheide. „Wir unterstützen Menschen, die finanziell oder körperlich nicht in der Lage sind, ihre Tiere artgerecht zu ernähren oder zu halten.“, erklärt Michaela Köhler von der Tiertafel in München. Darüber hinaus gibt es auch hin und wieder Zuschüsse für lebensnotwendige Operationen, Impfungen oder Kastrationen. Die Hilfe findet sinnvolle Einschränkungen. So ist die Tiertafel Deutschland e.V. bestrebt, dem Animal Hoarding durch Unterstützung von maximal 4 Tieren pro Haushalt Einhalt zu gebieten. Auch Neuanschaffungen werden nicht unterstützt. „Es ist unverantwortlich sich in einer finanziellen Notlage ein neues Tier anzuschaffen.“, verteidigt Michaela Köhler die Regeln. Ein kleiner Wermutstropfen bleibt trotzt prominenter Paten, großzügiger Spender, Tierärzten und Tiertrainern. „Wir haben hier in München alles. Nur die Räumlichkeiten fehlen uns. Es findet sich einfach niemand, der uns adäquate Räume vermieten möchte. Täglich rufen Kunden an und fragen wie es weiter geht. Die meisten kenne ich persönlich, muss sie aber immer wieder vertrösten.“, so Köhler. Wer also einen zirka 100 Quadratmeter großen Raum in München vermieten kann, der ebenerdig und im Gewerbegebiet liegt, aber trotzdem gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist und darüber hinaus noch für einen Verein bezahlbar ist, der möge sich bitte an Michaela Köhler wenden.

Kontakt:
Michaela Köhler
Telefon 03385-494965 (wochentags von 11:00 bis 17:00 Uhr)
www.tiertafel.de
Michaela.koehler@tiertafel.de

Quelle: Tasso-Newsletter




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